GHK-Cu im Vergleich mit anderen Forschungspeptiden
Forschungspeptide unterscheiden sich fundamental in Struktur, Funktion und Einsatzgebiet. Dieser Vergleich ordnet GHK-Cu wissenschaftlich ein — ohne Wirkungsversprechen.
Ausschließlich für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.
Übersicht der Forschungspeptide
Die folgende Gegenüberstellung vergleicht strukturelle und funktionelle Eigenschaften verschiedener Forschungspeptide. Ein direkter Wirkungsvergleich ist wissenschaftlich nicht zulässig, da die Peptide in unterschiedlichen Modellsystemen und Kontexten untersucht werden.
| Eigenschaft | GHK-Cu | BPC-157 | Epithalon |
|---|---|---|---|
| Typ | Tripeptid-Kupfer(II)-Komplex | Pentadecapeptid (15 AS) | Tetrapeptid (4 AS) |
| Herkunft | Natürlich (humanes Plasma) | Synthetisch (Fragment von BPC) | Synthetisch (Analog von Epithalamin) |
| Molekulargewicht | ~403 Da | ~1.419 Da | ~390 Da |
| Metallion | Kupfer(II) | Keines | Keines |
| Forschungsfokus | ECM-Dynamik, Kupfer-Transport, Genexpression | GI-Protektion, Angiogenese | Telomer-Biologie, Pinealdrüse |
| CAS-Nummer | 49557-75-7 | 137525-51-0 | 307297-39-8 |
GHK-Cu – Alleinstellungsmerkmal
GHK-Cu ist unter den genannten Peptiden das einzige, das natürlicherweise im menschlichen Organismus vorkommt und ein Metallion als integralen Bestandteil seiner Struktur trägt. Die Kupfer(II)-Koordination über den Histidin-Imidazolring unterscheidet es grundlegend von rein organischen Peptiden. In der Forschung wird diese Eigenschaft genutzt, um Kupfer-Transportmechanismen und Metalloprotein-Interaktionen zu studieren.
BPC-157 – Synthetisches Pentadecapeptid
BPC-157 (Body Protection Compound-157) ist ein synthetisches Fragment eines größeren Proteins, das im menschlichen Magensaft vorkommt. Es wird primär in Modellen zur Untersuchung gastrointestinaler Prozesse und der Angiogenese eingesetzt. Mit 15 Aminosäuren ist es deutlich größer als GHK-Cu und adressiert andere Forschungsfragen.
Epithalon – Tetrapeptid
Epithalon (Ala-Glu-Asp-Gly) ist ein synthetisches Analogon des Pinealdrüsen-Hormons Epithalamin. Es wird in der Telomer-Forschung eingesetzt und ist vom Molekulargewicht her (~390 Da) ähnlich groß wie GHK-Cu, unterscheidet sich aber fundamental durch das Fehlen eines Metallion-Komplexes und einen vollständig anderen Forschungskontext.
Wichtiger Hinweis zum Vergleich
Ein direkter „Wirkungsvergleich" zwischen diesen Peptiden wäre wissenschaftlich nicht sinnvoll. Jedes Peptid wird in spezifischen Modellsystemen mit unterschiedlichen Endpunkten untersucht. Die Forschungsergebnisse eines Peptids lassen sich nicht auf ein anderes übertragen. Alle genannten Substanzen sind ausschließlich für die Laborforschung bestimmt.
Dieses Produkt ist ausschließlich für In-vitro-Forschung und laborbasierte Studien bestimmt. Es handelt sich nicht um ein Arzneimittel, Lebensmittel oder Kosmetikprodukt. GHK-Cu darf nicht am Menschen angewendet, injiziert oder eingenommen werden. Der Erwerb setzt die Einhaltung aller geltenden lokalen Vorschriften voraus.